Es gäbe verschiedenste Bezeichnungen, die auf mich zutreffen würden. Doch am treffendsten finde ich immer noch die Bezeichnung Mensch. Die Menschen, ihre Geschichten und wie diese Geschichten aufeinandertreffen, interessieren mich. Deshalb engagiere ich mich für Menschen und das Zusammenkommen von Menschen.

Als Mensch engagiere ich mich in verschiedenen Vereinen, Projekten und Institutionen. In den allermeisten Fällen können diese dem sozialen oder kulturellen und nicht selten der Schnittmenge der beiden Bereiche zugeordnet werden.

Meine Geschichte im kulturellen Bereich beginnt bereits im Kindesalter. Aufgewachsen in einer äusserst musikbegeisterten Familie, schloss ich mich mit sieben Jahren der Luzerner Kantorei an. In der insgesamt dreizehnjährigen Mitgliedschaft durfte ich neben der gesanglichen Ausbildung unzählige Erfahrungen auf den verschiedensten Bühnen im In- und Ausland sammeln. So darf ich auf Konzerte im KKL Luzern, im Petersdom in Rom oder in der Kölner Philharmonie zurückblicken. Zudem durfte ich an zwei Produktionen des Luzerner Theaters, unter anderem als erster Knabe in Mozarts Zauberflöte mitwirken. Neben dem Gesang begann ich mit acht Jahren Cellounterricht zu nehmen. Mit sechzehn Jahren legte ich das Cello bei Seite und nahm stattdessen Klavierunterricht. Momentan lerne autodidaktisch Gitarre und E-Bass. Obwohl ich das Feuer für Kreativität und die Bühne nach wie vor in mir trage, sind die künstlerischen Aktivitäten in den letzten Jahren vermehrt organisatorischen Tätigkeiten gewichen.

Die Freude an organisatorischen Tätigkeiten entdeckte ich bereits während des Gymnasiums.. Das Feuer für die Projektarbeit entbrannte endgültig während meines Bachelorstudiums. Durch verschiedene Tätigkeiten in Kollektiven und Vereinen konnte ich mir ein breites und vertieftes Wissen über Projekt- sowie Vereinsarbeit aneignen. Die Tätigkeit als Vorstandsmitglied des Zentralschweizer Jugendsinfonieorchesters eröffnete mir einen vertieften Einblick in das vielschichtige und komplexe Konstrukt der Projektarbeit. Unter anderem durch die Funktion als Lager- und Orchesterreiseleitung, als Mitarbeitenden der Öffentlichkeitsarbeit und Verantwortlichen für das Eventmanagement konnte ich meine Fähigkeiten sowie mein Wissen in zentralen Aspekten der Projektarbeit erweitern. Das angeeignete Wissen konnte ich während meiner eigenständigen studentischen Projektarbeit «intertonal – musik gemeinsam» weiter vertiefen. Innerhalb der beiden Produktionen des Vereins Schmelzpunkt «Swipe – Eine Pasticcio-Oper» sowie "Frauen - Schattengewächse" konnte ich zudem Erfahrungen als Produktionsleitung sammeln. Darüber hinaus engagierte ich mich intensiv für den Aufbau der Zwischennutzung TURMerei auf dem Areal der Viktoria Feuerwehr in Bern.

 

Zurzeit bin ich beim Kulturhaus Littau sowie beim Verein Schmelzpunkt als Projektleitung tätig. Im Zentralschweizer Jugendsinfonieorchester übernehme ich als Vorstandsmitglied verschiedene Funktionen. Zudem bin ich als Produktionsleitung bei Musical Plus tätig. 

Natürlich habe ich auch noch ein Leben jenseits der Projektarbeit. In freien Momenten bin ich gerne in der Natur, treffe ich mich mit meinen liebsten Mitmenschen oder widme mich der Musik. Ich interessiere mich aber auch für Bücher - sowohl lesend als auch schreibend. Wissensdurstig und neugierig gebe ich mich zudem vermehrt der Fotografie und dem Grafikdesign hin.

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